
Erstmalig findet im Branden-burgischen Textilmuseum Forst
(Lausitz), passend zur Jahreszeit, eine Ostereier-Ausstellung statt. Zu sehen
sind annähernd 150 kunstvoll verzierte Hühner-, Gänse- und Enteneier. Die
vielseitigen Muster wurden eingefräst bzw. mit Pinselstiften aufgetragen.
Entstanden sind die Verzierungen auf den Eiern unter den geschickten Händen von
Inge Ewersbach aus Taubendorf. Sie war langjährige Leiterin des Gubener
Ludwig-A.-Meyer-Hauses und hat sich 1980 erstmalig im Bemalen von Holzeiern
versucht. Später kamen weitere anspruchsvolle Techniken hinzu, viele neue Ideen
schlummern bereits im Kopf von Inge Ewersbach, müssen aber noch auf ihre
Umsetzung warten. Weitere Besonderheiten sind Geldschein- und Fotoeier.
Die Ausstellung im Forster Textilmuseum ist die erste eigene Ausstellung von Inge Ewersbach. Zu sehen ist sie ab sofort bis zum 19. April 2009 Dienstag bis Donnerstag von 10 bis 17 Uhr sowie Freitag bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Am Karfreitag ist das Museum geschlossen.