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Am 26. August 2005 beging das Brandenburgische Textilmuseum Forst (L.) sein 10jähriges Bestehen. In einer Zeit, in der das Museumswesen oftmals eher von negativen Einschnitten geprägt wird, war es dem Museumsverein der Stadt Forst (L.) e.V. als Träger des Museums umso mehr ein Bedürfnis, allen, die bisher zur Weiterentwicklung des Museums beigetragen haben, zu danken und nach Wegen für einen weiteren Ausbau der Kultureinrichtung zu suchen. Dazu fand am Freitag, dem 26. August 2005, mit Unterstützung des Museumsverbandes des Landes Brandenburg e.V. eine Reihe von Fachvorträgen zum Thema Technik- und Textiltechnische Museen mit anschließendem Empfang in den Räumen des Museums statt.
Der 27. August widmete sich mit einem gelungenen Hoffest der Öffentlichkeit. Historischen Handwerkstechniken, wie Schuhmacherei, Korbflechten und Imkerei sowie Waschtechniken wie zu Großmutters Zeiten und Fahrten mit dem Nachbau der „Schwarzen Jule“ von Richard Zerbock gehörten dazu. Diese Angebote und ein breit gefächertes Non-stop-Kulturprogramm, gestaltet von Forster Vereinen, ließen bei den rund 600 Besuchern keine Langeweile aufkommen.