
Die Ausstellung befasst sich mit der jahrhundertelangen und 1933 abrupt unterbrochenen Geschichte jüdischer Einwohner in der Niederlausitz.
Der Titel der Ausstellung entstammt dem Briefwechsel des 16 jährigen Ernst Loewy mit seinen Eltern, der 1935 in der jüdischen Ausbildungsstätte Schiebinchen (heute Polen) eine landwirtschaftliche Ausbildung erhielt.
Die Weitsicht seiner Eltern, sich von ihrem einzigen Kind zu trennen und es 1936 mit der Jugend Alijah nach Palästina zu schicken, habe ihm das Leben gerettet, merkte Ernst Loewy Jahrzehnte später an.
Die beeindruckende Ausstellung wurde im Kreismuseum Finsterwalde erarbeitet und als Wanderausstellung gestaltet. Ergänzt wurde diese Ausstellung in Forst durch eine 1988 von der Kirchengemeinde Forst erarbeitete Exposition zur Situation der Juden in Forst.
Unterstützt werden die Schrifttafeln durch Objekte aus den verschiedenen aufgezeigten Städten, wie zum Beispiel der Chanukka-Leuchter aus Cottbus, Kleiderbügel aus dem Kaufhaus Gallina in Finsterwalde und der Filmbeitrag der jüdischen Familie Ball in Calau.