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Erstmalig in der Geschichte des
Brandenburgischen Textilmuseums Forst (Lausitz) findet in diesem Jahr eine
Ausstellung statt, welche sich der Ur- und Frühgeschichte widmet. Gezeigt
wird ein Querschnitt durch die Kulturen der Steinzeit bis zum späten
Mittelalter und damit verbunden die spezielle Entwicklung der Stadt Forst
und ihrer Umgebung.
Es werden Gegenstände ausgestellt, die ihren Platz über lange Jahre
ausschließlich im Magazin des Forster Museums hatten und lediglich den
Wissenschaftlern für deren Forschungen zur Verfügung standen. Für diese
Ausstellung wurden sie "entstaubt" und warten nun darauf, von
den Besuchern bestaunt zu werden. Dazu gehören steinzeitliche Werkzeuge,
Arbeitsgeräte der Bronzezeit, Tongefäße sowie bisher noch nicht der Öffentlichkeit
vorgestellte Funde der Stadtkerngrabungen der letzten zehn Jahre. Modelle
verschiedener Arbeitsgeräte veranschaulichen das Leben, Modelle
bronzezeitlicher Gräber den Totenkult unserer Vorfahren. Überhaupt zeugt
die sogenannte Buckelkeramik der Lausitzer Kultur der Bronzezeit in ihrer
Formenschönheit von einem Entwicklungsniveau, welches in der Folgezeit
nicht mehr überboten wurde. Geräte zur Steinbearbeitung und ein
germanischer Hochwebstuhl laden zum Experimentieren ein.
Die Ausstellung ist bis zum 8. September 2002 im Museum zu sehen.